Revolution! Im Schloss.

»Revolution! für Anfänger*innen«, so die Sonderausstellung im Badischen Landesmuseum im Schloß Karlsruhe. Wir durften für das Plakat entwerfen. Eine bemerkenswerte und öffentlich außerordentlich wirkungsvoll wahrgenommene Ausstellung. Die Ausstellung betrachtet das Thema Revolution aus unerwarteten Perspektiven und hat dabei nicht nur  1818, 1848 bis 1918 im Blickpunkt. Ein Besuch wird die eigene Erfahrung bereichern. Zu sehen im Schloss Karlsruhe vom 21. April bis 11. November 2018
www.landesmuseum.de

 

IT. Typografisch.

Heute nutzt fast jeder Mensch Dienste und Angebote in digitaler Form. Kaum ein Bereich unseres täglichen Lebens ist davon nicht berührt. In den letzten Jahren sind die Themen Clouds und IT Sicherheit immer wichtiger geworden. Wie stellt man ein Unternehmen dar, das sich genau in diesen Bereichen erfolgreich engagiert? Wie stellt man IT Sicherheit dar? Wie das Cosulting dazu?

Als visuelle Zeichen findet man in der Branche Abbildungen von Schlüsseln, von Gitternetzen, von Vorhängeschlössern und ähnlichen Gegenständen die auf tradierte Weise uns sagen: »Aussperren oder Einsperren«. Letztlich geht es aber um die Beherrschung des binären Codes, 1 und 0.

Das ist der inhaltliche Ansatz für die neue Unternehmensmarke von ISCL. So haben wir die Lösung entwickelt und entworfen. Originär und selbstständig.

http://www.iscl.de

 

Komplexe Kooperation

Eine europäische Verordnung regelt seit 2007 verbindlich für alle Mitgliedsstaaten wichtigen Teile des Chemikalienrechts innerhalb der EU. Das oberste Ziel ist der Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor gefährlichen Chemikalien.

Das Netzwerk REACH@Baden-Württemberg unterstützt besonders kleine und mittlere Unternehmen mit Informationsveranstaltungen und einem Internetangebot bei der Umsetzung von REACH in der betrieblichen Praxis. REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals (deutsch: Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien) http://www.reach.baden-wuerttemberg.de

Die Partner des Netzwerkes sind:
• Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg
• Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg
• Landesverband der chemischen Industrie Baden-Württemberg
• Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag
• Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie
• Baden-Württembergischer Handwerkstag

Einem Netzwerk ein gemeinsames Gesicht zu entwickeln ist eine reizvolle Aufgabe. Dabei sollte ein Erkennungszeichen etablieren werden, das neben den institutionellen Realitäten der beteiligten Partner, bestand haben kann und visuell Eigenständig ist. Eine Herausforderung für Entwicklung und Entwurf. Bei der Entwicklung hat sich am Ende des Prozesses herausgestellt, dass auf Bildelemente verzichtet werden kann. Die typografische Form der neuen Marke ist semantisch (und als Wortbild) selbsterklärend.

Funk im Blick

  

Fünfzig Jahre Fernsehen in Rheinland-Pfalz, fünfzig Jahre technische Entwicklung. Technik zum Fernsehen machen. Die Ausstellung gibt einen Überblick – von den Anfängen in Koblenz bis zur heutigen Situation. Sie bietet einen Querschnitt zur technischen Entwicklung des Fernseh-Machens mit originalen Exponaten zu Ton, Kamera, Studio und allem was sonst noch dazu gehört.

Unsere Leistungen: Konzeption und Realisierung der Ausstellung

Wege finden. Gäste informieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss des Wettbewerbes für ein neues Informations- und Orientierungssystem für die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen wurden in einer Ausstellung die Teilnehmerarbeiten der letzten Wettbewerbsphase gezeigt. Zu sehen waren neben den Plandarstellungen auch Modelle der Entwürfe.

Anlass und Zweck des Wettbewerbs war die Entwicklung eines Informations- und Orientierungssystems für die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen (SBG). Konzepte, Entwürfe und Lösungsmöglichkeiten sollten vorgelegt werden um Besuchern und Gästen eine auf Objekt und Liegenschaft bezogene Wegleitung und Orientierung zu erleichtern und Informationen zu vermitteln. Stellvertretend für alle staatlichen SBG Liegenschaften sollte am Beispiel von vier ausgewählten Objekten der Denkmalsituation angemessene, medienübergreifende innovative Entwurfsergebnisse aufgezeigt werden.

Unsere Leistungen: Wettbewerbsbeauftragte zur Durchführung des Wettbewerbs, Konzeption, Briefing und Management des Wettbewerbs nach RPW.

Ein Raum. Eine Gestalt.



Kirchen sind immer währende Baustellen. Nicht nur theologisch. Als meist raum- und stadtprägende Bauwerke sind sie visueller Anker im Stadtbild. Räumlich oft zentral gelegen sind sie meist im besonderen Blickfeld des öffentlichen Interesses.

Die katholische Stadtkirche St. Stephan in Karlsruhe (1806 – 1814) ist ein Werk des Karlsruher Architekten und Stadtplaners Friedrich Weinbrenner (1766 – 1826). Seine Lebensaufgabe bestand – wenn man so will – darin, die kleine markgräflichen Stadt Karlsruhe in eine großherzogliche Residenz umzuwandeln. Fast zeitgleich mit der katholischen Stadtkirche baute Weinbrenner am Karlsruher Marktplatz die evangelische Stadtkirche.

St. Stephan wurde im zweiten Weltkrieg (1944) bis auf die Außenmauern komplett zerstört. Sie wurde in den frühen 1950er Jahren wieder aufgebaut, nach der damals vorherrschenden Auffassung von Wiederaufbau und Rekonstruktion. Zu Mitte des ersten Jahrzehnts der 2000er Jahre war der Innenraum dieser Kirche, die Technik (Beleuchtung, Elektrik etc) in einem desolaten Zustand und nicht mehr tragbar. Auch liturgisch war die Innenraumgestaltung eher Zeugnis einer rückwärts gewandten Glaubensauffassung, statt eines, auch durch das zweite vatikanische Konzil beförderten, vorwärts gewandten Liturgie. 2005 fand sich eine Gruppe aus privaten und hauptamtliche Gemeindemitgliedern zusammen, die Kriterien aufstellte, Wünsche und Anregungen sammelten, bündelten und in die Gespräche mit den Architekten des erzbischöflichen Bauamtes einbrachten. Nach vielen Ideen zur neuen Gestaltung des Innenraumes wurden drei Varianten in die engere Wahl genommen. 2010 entschied sich die Gemeinde die heute realisierte Lösung bauen zu lassen. Den Künstlerwettbewerb zur Neugestaltung der Altarsituation gewann der Aichtaler Künstler Rolf Bodenseh.

Parallel zum Umbau des Innenraums wurde die ebenfalls aus den 1950er jahren stammende Klais-Orgel neu aufgebaut, da auch hier ein Verschleiß und ein letztlich nicht überzeugendes Klangbild zu konstatieren war. Am 29. September 2012 erschien zur neuen Klais-Orgel in St. Stephan eine Publikation zur Geschichte der Orgeln dieser Kirche. Die hier gezeigten Fotografien stammen von Frank Hügle, Karlsruhe.

Unsere Leistungen: Gestalterische und architektonische Beratung während der Konzeptionsphase; Entwicklung, Konzeption und Gestaltung der Kommunikationsmittel zur Vermittlung der Aufgabe und Maßnahmen

Freiheit. Gleichheit. Hambach.

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Bauhistorische Ausstellung zur Geschichte des Hambacher Schlosses: Das Hambacher Schloss – 
Ein (Bau)Denkmal von der Historie in die Zukunft.

Kästenburg, Maxburg, Hambacher Schloss – die drei Namen stehen für einen Komplex, der im Laufe von rund 1000 Jahren mehrfach umgebaut, erweitert und umgewidmet MG_1316_HS_480pxeinladung_hs_ausstellung_2007wurde. Als Symbol für Freiheit, Demokratie und nationale Einheit ist das Hambacher Schloss heute jedem ein Begriff. Das Ham­bacher Fest, das am 27. Mai 1832 in und vor der Burgruine stattfand, gilt als erste große politische Volksversammlung der deutschen Geschichte. Doch über die lange Vorgeschichte der Anlage war bisher wenig bekannt.Die mittelalterliche Burg, in der Zeit der Salier und Staufer errichtet, galt als verloren. 

Im Zuge neuer Baumaßnahmen, die den bedeutenden Geschichtsort besser als bisher erschließen und dem Baudenkmal in seiner Komplexität mehr Präsenz verleihen sollen, wurde es einem Team aus Historikern, Bauforschern und Kunsthistorikern ermöglicht, auf Spurensuche zu gehen. Ihre Entdeckungen sind so sensationell, dass sie hier in sieben detaillierten Modellen veranschaulicht werden können. In ergänzenden Filmbeiträgen erläutern die Forscher ihren Weg zur Historie und zum Modell.

Die Ausstellung wurde im Hambacher Schloss, in Teilen in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin und Brüssel, sowie im Universitätsmuseum Heidelberg gezeigt.

Unsere Leistungen: Konzeption und Realisierung der Ausstellung, von Publikationen, von Filmbeiträgen und andere Maßnahmen zur Vermittlung der Themen

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